SciFiVisions

SciFiVisions, ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Hamburg-Harburg und der HafenCity Universität im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU), befasst sich mit der Frage: “Was wäre wenn…?“ Als Open Educational Resource ist es für alle Interessierten frei zugänglich. Es bedient sich des Science-Fiction-Genres, welches der Gesellschaft die Möglichkeit bietet, sich über Chancen und Risiken neuer Technologien auszutauschen und sich bewusst werden zu können, wie wir in Zukunft leben wollen. Das Projekt schafft einen Diskussionsraum für Zukunftsvisionen und befördert die Kompetenz des Kritischen Denkens.

Im Projekt SciFiVisions geht es vor allem um das Denken von Zukunft, also um die Frage, wie die Zukunft aussehen könnte. Dabei wollen wir die Science Fiction (SF) nutzen, um in Form von Was wäre wenn-Experimenten über die Zukunft und deren Gestaltung nachzudenken. Als Gesellschaft stehen wir vor einer Vielzahl an Herausforderungen, von denen die meisten bestimmt sind von neuen oder sich verändernden Technologien, die uns umgeben. Die Auswirkungen dieser Technologien immer richtig abzuschätzen, ist schwer, aber genau hier kommt die SF ins Spiel. Denn fiktionale Szenarien können einzelne Entwicklungen ins Extrem denken, sie können auch mal unwahrscheinlich oder ungewöhnlich sein. Denn so ermöglichen sie es uns, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und neue Handlungsräume zu erkennen.

Das Projekt richtet sich an alle Interessierten, die sich eindringlich mit den Fragen nach unserer Zukunft auseinandersetzen und sich kreativ mit eigenen Lösungsansätzen beschäftigen wollen. Dabei ist keine spezielle Vorbildung nötig (nur die Fähigkeit deutsch- und englischsprachige Texte zu lesen). Das Projekt möchte einen Einblick in kritisches Denken mit und durch kulturelle Produktionen wie Literatur oder Film ermöglichen. Es öffnet sich dabei dezidiert für Studierende und Interessierte, die wenig oder keine Berührung mit geisteswissenschaftlichen Prozessen oder Methoden haben. SciFiVisions bietet die Möglichkeit, Kultur als Teil öffentlich geführter Diskurse zu erkennen und sich in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Produktionen eigene kritische Positionen zu erarbeiten.

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